Landesvorsitzender Roland Schneidt und seine Stellvertreterin Iris Kaulich konnten in einem ausführlichen Gespräch mit Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und MDgt Anton Schmid über schulpolitische Themen sprechen und dabei die Vorstellungen der VBR erklären.
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Nach einer eingehenden Vorstellung der Vereinigung Bayerischer Realschuldirektoren sagte Minister Spaenle zu, auf der Hauptversammlung in Weißenburg die Festansprache zu halten.
„Vielleicht sind dann bereits Umsetzungsvorstellungen konkretisiert worden, die zur Zeit in aller Munde sind“, meinte Roland Schneidt und verwies auf die Themen: Kooperationsmodelle zwischen Hauptschule und Realschule, Stärkung der Durchlässigkeit im mehrgliedrigen Schulsystem, bessere Integration von Schülerinnen und Schülern aus Migrantenfamilien, klare Festlegung der Übertrittsregelungen unter Einschluss einer einjährigen Bewährungszeit (manchmal auch Gelenkklasse genannt). Zu diesen Themen sagte Spaenle: „Wichtig ist mir, dass Reformen gut durchdacht werden, Qualität geht vor Geschwindigkeit. Das mehrgliedrige Schulsystem bleibt erhalten, weil es erfolgreich ist, es soll keine Schulart zugunsten einer anderen beschädigt werden!“ Im zweiten Teil des Gesprächs ging es um die Dienstrechtsreform und deren vorgezogene Umsetzung. Natürlich ist die VBR grundsätzlich für die Regelbeförderung von A13 nach A13Z, aber diese muss dann auch zügig und großzügig erfolgen. Es könne nicht sein, meinte Schneidt, dass jetzt viel Aufwand für die Anlassbeurteilung getrieben wird und dadurch viele Schulleitungen zusätzliche Probleme bekommen, dass dann andererseits aber die Regelbeförderung in verringertem Umfang umgesetzt oder gar ganz verschoben werde, dann sei man nicht mehr glaubwürdig. In diesem Zusammenhang wurde nochmals die Wiedereinführung der Amtsbezeichnungen Studienrat und Realschuldirektor angemahnt, noch dazu nun bei der Dienstrechtsreform die Gestaltungshoheit in Länderhand liege. Iris Kaulich und Roland Schneidt dankten dem Minister für das konstruktive Gespräch und Minister Spaenle bot weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit an, denn die „Schulfamilie der Bayerischen Realschule, Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitungen, seien zu Recht auf Grund des großen Ansehens in der Bevölkerung und des Erfolgs stark und selbstbewusst“.