www.vbr-ev.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Bezirksversammlung im Februar 2007

Bericht der Bezirksversammlung: Schulleiter des Bezirks Oberpfalz im Innovationspark Wackersdorf

Am 28. Februar 2007 trafen sich mehrere Schulleitungsteams unter der Leitung des Bezirksvorstandes Herrn Realschulrektor Heinrich Hausknecht in Wackersdorf zur Besichtigung des Innovationsparkes und der BMW-Produktionsanlagen.

Zuerst berichtete Herr Buttler von BMW über die Geschichte des Innovationsparks, der rund 50 km nördlich von Regensburg inmitten des Oberpfälzer Seenlandes liegt. Auf dem Gelände bilden neben BMW zehn weitere produzierende Zulieferfirmen und drei Dienstleistungs-betriebe den Kreis der Partner. Mit einer Gesamtfläche von rund 55 ha und mehr als 2.700 Mitarbeitern zählt diese Anlage zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Landkreis. Gefertigt werden am Standort Komponenten für fast alle Baureihen. Kunden sind die BMW Werke Regensburg, Dingolfing, Leipzig und München. 

Von 1980 bis 1989 war Wackersdorf in den Schlagzeilen, weil auf dem Gelände im Taxöldener Forst eine Wiederaufarbeitungsanlage entstehen sollte. Als das Projekt „Wiederaufarbeitung für Kernbrennelemente (WAA)“ Mitte 1989 eingestellt wird, sagt BMW zu, sich auf den Gebiet anzusiedeln. Es wird beschlossen, einen Industriepark zu errichten. Von da an wächst der Innovationspark aufgrund des Erfolgs der Firmen am Standort über seine Grenzen hinaus. Das Versorgungszentrum Auslandsfertigung beliefert die BMW - Produktions- und Montagewerke weltweit mit Fahrzeugteilen. Die benötigten Teile werden in Wackersdorf disponiert, angeliefert und zu logistisch abgestimmten Versandeinheiten zusammengestellt und per Bahn zu den Seehäfen weitertransportiert.

Nach dem Vortag und einem kurzen Film, was für die Zuhörer sehr interessant war, begab sich die Gruppe auf das Werksgelände. Hier beeindruckten vor allem die riesigen Pressen, mit denen die einzelnen Teile hergestellt werden. Interessant war es auch zu sehen, wie die einzelnen Produktionsgruppen zusammenarbeiteten. In der Halle der Firma Lear konnte man sich vergewissern, dass alle Sitze noch in Handarbeit hergestellt werden.

Insgesamt war es ein abwechslungsreicher und aufschlussreicher Ausflug, der nicht nur der Information diente, sondern den Schulleitern auch die zukünftige Arbeitswelt ihrer Schüler näher brachte.

Im Anschluss traf man sich im Hotel Zur Schwefelquelle, wo die weiteren Tagesordnungspunkte wie Anträge für die Hauptversammlung, Bericht über die Bezirksarbeit und die neue Homepage des VBR behandelt wurden.

Monika Müller-Sperl, Schriftführerin