Nachdem seit 01.08.2006 die MB-Bezirke in Oberbayern neu gegliedert worden sind, konnte sich die Versammlung diesem Thema nicht verschließen: „Die Einteilung in Bezirksgruppen entspricht in der Regel den vom Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst festgelegten MB-Bezirken.“ [Satzung der VBR, § 4 Punkt a)]. Auch wenn dies nicht bindend wäre, so der Landesvorsitzende Roland Schneidt, sprachen sich alle Anwesenden nach einem offenen Gedankenaustausch für die Neustruktuierung der VBR-Bezirke in Oberbayern aus. Nach der Hauptversammlung am 19.05.2007 in Kempten soll im Frühsommer eine eigene Bezirksversammlung einberufen werden, die die Neugliederung und die damit verbundenen Neuwahlen auf der Tagesordnung haben wird. Dennoch wolle man künftig, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, weiterhin die Bezirksversammlungen zusammen veranstalten.
Nach einem ausführlichen Bericht des Landesvorsitzenden Roland Schneidt konnten die Bezirksvorsitzenden Angelika Rogg (Süd) und Bernhard Buchhorn (Nord) über die Verbandsarbeit berichten. Besonders hervorgehoben wurde die auf der letzten Bezirksversammlung angestoßene und von den oberbayerischen Bezirksvorständen entwickelte Postkartenaktion für den Erhalt einer qualifizierten Ausbildung künftiger Realschullehrer.
Im Hinblick auf die Jahreshauptversammlung im Mai 2007 beschäftigten sich die Anwesenden mit drei Anträgen. Einstimmig angenommen wurde ein Antrag, der eine verbesserte Versorgung der Schulen mit Schulpsychologen fordert. Ein weiterer Antrag zur Gleichstellung von Realschul- mit Hauptschulabsolventen (M-Zweig) beim Übertritt an die FOS wurde begrüßt, aber zur weiteren Bearbeitung an den Landesvorstand weitergeleitet. Angekündigt wurde ein Antrag, der fordert, dass die Volksschulordnung dahingehend geändert wird, dass eine Aufnahme von Realschülern im laufenden Jahr ermöglicht wird. Dabei wurde darauf verwiesen, dass die Realschulen oft aus pädagogischen Gründen Gymnasiasten auch während des Schuljahres aufnehmen. Deshalb müsse auch ein Wechsel an die Hauptschule möglich sein.
Als Tagungsort wählte Angelika Rogg das „Sehbehinderten- und Blindenzentrum Edith Stein“ in Unterschleißheim, das auch eine Realschule mit 82 Schülern unterhält. Schulleiter Frank Kuroschinski stellte den Versammlungsteilnehmern das pädagogische Konzept und die Arbeit in den Klassenzimmern vor. Dort konnten die zahlreichen Hilfsmittel für die Schüler näher betrachtet werden. Weitere Informationen unter www.sbz.de .
Blick in ein Klassenzimmer der Realschule mit den verschiedenen technischen Hilfsmitteln für Sehbehinderte.
Schulleiter Frank Kuroschinski stellt die pädagogische Arbeit des Sehbehindertenzentrums vor.


